Samstag, 22. April 2017

Rezension zu Der Teufel in der Küche von Felicity Green


Allgemeines: 
Format: Taschenbuch
Seiten: 320
Erschienen am 23. März 2017
Verlag: Books on Demand
Zur Verfügung gestellt?
Durch die Autorin im Rahmen einer Lovelybooks Leserunde

Beschreibung:  
Die pummelige, rothaarige Hexe Fionna Simmonds hat sich schon immer als Außenseiterin gefühlt - selbst in der Gemeinschaft von Hexen in den schottischen Highlands, der sie angehört. Denn Fionna hat ein schreckliches Geheimnis, das sie niemandem anzuvertrauen wagt. Mit den Rezepten aus dem alten Kochbuch ihrer Großmutter richtet Fionna einiges an magischem Chaos in dem Restaurant an, in dem sie seit Kurzem arbeitet. Zunächst macht sie sich nur Sorgen um die Reaktion ihres Chefs, für den sie Gefühle hegt. Aber bald stellt sich heraus, dass in dem Kochbuch auch Zauberformeln stehen, mit denen dunkle Mächte gerufen werden können - und Fionna befürchtet, eine davon hat etwas mit ihrer fragwürdigen Herkunft zu tun. 

Privatdetektivin Abbey Fine ist auf der Suche nach einem wertvollen alten Kochbuch, das ihrem - zugegebenermaßen sehr dubiosen - Klienten gestohlen wurde. Die Spur führt an den Loch Lomond, genauer gesagt, in den unheimlichen Keller der Simmonds, wo anscheinend teuflische Dinge vor sich gehen ...

Die Autorin:
Felicity Green wurde in der Nähe von Hannover geboren und zog nach dem Abitur nach England. In Canterbury studierte sie Literatur und Schauspiel. Später tingelte Felicity mit diversen Theatergruppen durch England, Irland und Schottland, besuchte eine Schauspielschule in L. A. und trat in Indie-Filmen auf.
Nachdem sie ihre eigene One-Woman-Show für das Brighton Festival geschrieben hatte, packte sie die Schreibwut. An der University of Sussex schloss sie einen MA in Kreativem Schreiben ab.
Die Liebe holte sie nach Deutschland zurück. Mit ihrem Mann Yannic, Tochter Taya und Kater Rocks lebt sie an der Schweizer Grenze. Zwei Jahre lang arbeitete Felicity Green bei Kleinverlagen in Zürich, bevor sie sich als freie Übersetzerin und Autorin selbstständig machte.

Die Reihe:
Der Teufel in der Küche ist der dritte Teil der Highland-Hexen-Krimi Reihe von Felicity Green.

1. Der Teufel im Detail (Rezension)
2. Der Teufel im Leibe (Rezension)
3. Der Teufel in der Küche
4. Der Teufel im Bunde - noch nicht erschienen - 

Meine Meinung:
Dies ist der dritte Teil der Highland Hexen Krimi Reihe und auch wenn, die Teile in sich abgeschlossene Geschichte enthalten, ist meine Klare Empfehlung zunächst die vorangegangenen Teile zu lesen. Denn ich finde schon, das ein gewisses Basiswissen nicht schaden kann um wirklich 100% problemlos an die Geschichte ran gehen zu können.

Somit kenne ich Fionna, um die es in diesem dritten Teil im wesentlichen geht, aus den ersten beiden Bänden schon einwenig. Fionna ist pummelig und dazu auch noch rothaarig. Bisher hat sich in ihrem Keller verkrochen und nicht abgeschottet. Sie fühlt sich als Außenseiterin und benimmt sich auch dementsprechend so.
So manchen gemeinen Spruch musste sie sich von ihren Mit-Hexen schon gefallen lassen, besonders von der besonders schönen Penny. Aber von eben dieser Penny, erhielt Fionna in Band 2 ein kleines Kochbuch, das Pennys Mutter gehört hat und dadurch entdeckte Fionna ihre Leidenschaft zum Kochen. Das ist zum Beispiel eines der schönen Details, die denjenigen entgehen, die nicht zu erst die anderen beiden Bänden gelesen haben.

Das Fionna jedoch, so manches Chasos mit ihren Kochkünsten anrichten kann und wird, damit hat sie vorher garantiert nicht gerecht, als sie den Job im Restaurant von dem gutaussehend Drew angenommen hat.

Ich möchte an dieser Stelle wirklich nicht zu viel vom Inhalt verraten, aber so viel sei gesagt: Die Geschichte ist spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Der Schreibstil ist humorvoll und fesselnd. Ich konnte das Buch den ganzen Tag nicht aus der Hand legen. Ich hatte wirklich viel Spaß beim lesen. Eine klare und 100%ige Weiterempfehlung.

Ich vergebe natürlich und gerne 5 Sterne.

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